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H ä u f i g e ...B a u m ä n g e l: |
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Schäden an Bauwerksabdichtungen: |
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Die häufigsten Probleme treten hier bei den Abdichtungen von Kelleraußenwänden, Bodenplatten, Lichtschächten und Kelleraußentreppe, Flachdächern, Decken gegen Erdreich (zum Beispiel bei Tiefgaragen), aber auch bei Terrassen oder Balkonen auf.
Die Folgen von mangelhaften Bauwerksabdichtungen sind meist sehr gravierend, die Schäden groß und der Aufwand der Mangelbeseitigung ist meist sehr kostenintensiv.
Zu beachten sind hier bei der Ausführung vor allem:
Abdichtung nach DIN 18 195, den Flachdachrichtlinien
und nach anderen Normen und Verbandsrichtlinien
Abdichtung nach der DAfStb-Richtlinie |
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Schäden im Bereich des Wärmeschutzes: |
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Die ständig steigenden gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich des Wärmeschutzes bei Gebäuden, stellt mittlerweile sehr hohe bauphysikalische Anforderungen an den Planer und die Ausführenden. Schwachstellen führen aufgrund von komplexen Systemen häufiger zu Schäden als Früher.
Mängel sind vor allen Dingen sog. Wärmebrücken, d.h. Schwachstellen im Bereich von Wärmedämmmaßnahmen. Und hierbei vor allem bei Wärmedämm-verbundsystemen, insbesondere bei der Bestandsmaßnahmen, bei Wärmedämmung im Erdreich (z.B. Perimeterdämmung bei Kelleraußenwänden), Wärmedämmmaßnahmen bei Steildächern uä.
Ebenfalls ein wesentlicher Aspekt sind die Luftdicht- bzw. Windichtigkeit der Gebäude
Zu beachten sind bei der Ausführung vor allem:
Wärmeschutztechnische Berechnungen (EnEV-Nachweis, Energiepass, etc.)
Energetische Bewertung von Gebäuden (DIN 18 599)
Schimmelbefall und Tauwasserbildung
fachgerechten Ausführung von Anschlüssen und Übergängen
richtige Materialwahl (Mineralwolle, Styrodur, PUR, PIR etc.) |
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Schäden im Bereich des Feuchteschutzes: |
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Der Feuchteschutz von Gebäuden hat den gleichen Stellenwert wie der Wärmeschutz und hängt auch mit diesem zusammen. Auch hier sind in den letzten Jahren die bauphysikalischen Anforderungen stetig gewachsen und müssen bei der Planung frühzeitig berücksichtigt werden.
Wichtige Themen sind hier vor allen Dingen die Dampfdiffusion, Luftdichtheit, Dampfsperren und Dampfbremse, kapillarer Wassertransport, Hygroskopizität (Salzbelastung) uä.
Auch hier entstehen durch Mängel häufig größere Schäden, insbesondere feuchte Oberflächen führen zu Ausblühungen an Putzen, aber auch zur Schimmelpilzbildung.
Zu beachten sind bei der Ausführung vor allem:
der richtige Aufbau von Außenwandkonstruktionen (Dampfdiffusion, Luftdichtheit, Windichtigkeit);
die richtige Wahl der Materialien (dichte Folien, diffusionsoffene Folien),
Bauwerksanschlüsse (z.B. bei Fenstern, Haustüren)
Anschlüsse von luftdichten Schichten (z.B. in Steildächern) |
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Schäden am Aussenputz/Fassaden: |
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Bei verputzten Außenwandmauerwerken stellen Risse im Mauerwerk oder im Verputz das größte Problem dar. Diese können zu erheblichen Folgeschäden führen (Feuchteschäden am Mauerwerk oder Ablösung des Verputzes). Die rechnerisch zulässige Rissbreite beträgt für normale Anforderungen 0,20 mm und für hohe Anforderungen 0,05 mm.
Ein weiteres Problem bei Außenputzen sind Verfärbungen durch Algen oder Moose.
Zu beachten sind bei der Ausführung vor allem:
geeignete Putzsysteme (z.B. nach DIN 18550-4 oder 18550-3)
Abstimmung des Putzes auf den Untergrund,
Erstellung eines möglichst homogenen Untergrundes,
ausreichende Mindest-Standzeiten,
Herstellung des Sockelbereiches mit geeigneten Stoffen (Sockelputz, Dichtschlämmen etc.). |
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Maßtoleranzen: |
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Die Diskussion, wie eben ein Boden, wie gerade eine Wand oder wie schief eine Fensterleibung sein darf, führt sehr häufig zu Spannungen zwischen Auftraggeber und Handwerksunternehmen. In der Din 18202 sind die Maßtoleranzen im Hochbau geregelt. |
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Schimmelpilze |
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Siehe eigenes Kapitel |
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